Dein Warenkorb
Alternative schließen
HINWEIS: Bei Bestellungen, die eine Vorbestellung enthalten, wird die gesamte Bestellung erst versendet, wenn alle Artikel vorrätig sind! HINWEIS: Bei Bestellungen, die eine Vorbestellung enthalten, wird die gesamte Bestellung erst versendet, wenn alle Artikel vorrätig sind!
Fett ist nicht gleich Fett!

Fett ist nicht gleich Fett!

Fettbedarf gesund decken

Fett ist nicht gleich Fett. Vielleicht hast auch du diesen Satz schon öfter gehört. Und ich kann dir sagen, dass es definitiv so ist. Gleichzeitig ist der Mythos, dass Fett dick macht, nicht unbedingt richtig. Natürlich kommt es immer auf die Menge an und auch auf die Qualität des Fettes. Eine der gesündesten Gemeinschaften auf der Welt lebt in Italien. Und diese trinken Olivenöl quasi wie Wasser. Also kann Fett gar nicht so schlecht sein wie sein Ruf oftmals leider noch ist. Doch welches Fett kannst du für die Erhaltung und Stärkung deiner Gesundheit verwenden? Und mit welchem Fett solltest du am besten kochen und braten?
Diese Fragen und mehr beantwortet dir dieser Artikel!


Native Öle für die Gesundheit

Die wertvollen Fettsäuren in vielen nativen pflanzlichen Ölen, wie Leinöl und Olivenöl, sind essentiell für unsere Gesundheit. Sie sind Hauptakteure in unserem Körper und ohne sie kann er nicht richtig funktionieren. Dabei sind vor allem die Omega-Fettsäuren von besonderer Bedeutung. Und zwar alle: auch die Omega-6-Fettsäuren, die in der Regel eher als „schlecht“ verschrien sind.
Die Omega-6 und -9 Fettsäuren werden als die „guten“ Fettsäuren bezeichnet, brauchen aber die Omega-6-Fettsäuren und ein ganz bestimmtes Fettsäuren-Verhältnis, um überhaupt richtig wirksam zu sein. Was sind nun die besten Quellen für Omega-6- und -9-Fettsäuren?


Leinöl

Leinöl ist mein ganz persönliches Superfood. Und dabei ist es sogar aus Deutschland! In Form von gepressten Ölen und auch in Leinsamen hat Leinöl durch sein tolles Fettsäuren-Profil eine stark entzündungshemmende Wirkung. Auch der Cholesterinspiegel, Diabetes und Herz-Gefäß-Erkrankungen können durch die mehrfach ungesättigten Fettsäuren langfristig positiv beeinflusst werden. 1 bis 2 EL Leinöl am Tag empfehle ich kaltgepresst und unerhitzt zu einer Mahlzeit hinzuzufügen oder einfach so zu trinken. Ein zusätzlicher Tipp ist es, das Leinöl im Kühlschrank zu lagern, damit es länger haltbar bleibt.


Fett zum Kochen

Zum Kochen empfehle ich raffinierte Öle zu verwenden oder zum Beispiel Ghee. Ghee ist geklärte Butter, die vom Eiweiß getrennt wurde und deshalb ohne Probleme bis zu 205 Grad erhitzt werden kann. Raffiniertes Sonnenblumenöl ist am neutralsten vom Geschmack her und deshalb ist es besonders gut geeignet, wenn etwas gebraten werden soll, das seinen Geschmack behalten soll.
Raffiniertes Sesamöl, Kokosöl und Erdnussöl hat ebenfalls einen sehr hohen Rauchpunkt und verbrennt deshalb nicht so schnell. Allerdings ist hier das Problem, das der Eigengeschmack sehr intensiv ist und das Gericht dadurch stark beeinflusst wird. Wenn es eines dieser Aromen allerdings sein darf, empfehle ich Kokos- oder Sesamöl – mir persönlich schmecken diese Öle ganz wunderbar in Gemüsepfannen oder asiatischen Gerichten. Finde köstliche Rezepte mit diesen Ölen auf unserer Seite! Einen Überblick zu den Rauchpunkten und zur Anwendung von Speisefetten kannst du außerdem auf öl-kontor.de finden.


Fette aus Nüssen, Samen & Avocados

Falls du abnehmen oder langfristig gesund bleiben möchtest, kannst du darauf achten, dass du nicht zu viele tierische Fette zu dir nimmst. Grundsätzlich sind pflanzliche Fette die bessere Alternative für mehr Geschmack und Wirkung. Denn die Fette in Nüssen, Samen und Avocados werden anders als tierische Fette vom Körper verstoffwechselt und können dich sogar beim Abnehmen unterstützen.
Auch die Gesundheit und Schönheit von Haut und Haaren wird durch gesunde, pflanzliche Fette und Öle positiv beeinflusst. Finde unseren Artikel zum Thema Haut, Haare, Nägel: Hier.



Fettbedarf pro Tag

In der Regel sollte Fett 30% der Energiezufuhr eines Erwachsenen am Tag decken. Das sind laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) ungefähr 60-80 g Fett am Tag. Es kommt natürlich auch auf die Körpergröße und die körperliche Grundsituation an, wie viel Fett der Körper benötigt. Wichtig hierbei ist, dass die Qualität des Fettes stimmt und ein Teil dieser Fette auch die essentiellen Omega-Fettsäuren beinhaltet.


Lerne mehr über das Thema Fett in unserem Artikel über den Makronährstoff Fett

Falls du Fragen oder Anregungen zum Thema Fett & Abnehmen hast, kannst du dich sehr gerne bei mir melden.


ANNABELL MAKOWSKI
GESUNDHEITSBERATERIN (IHK)
UND FOODBLOGGERIN

Annabell Makowski

Ich bin freiberufliche Gesundheitsberaterin (IHK) und Foodbloggerin aus Düsseldorf und vermittle ganzheitliches Wissen über gesunde Ernährung und den Körper in ganz Deutschland. Dabei liegt mein Fokus auf den individuellen Bedürfnissen meiner Kundinnen und Kunden. In privater Beratung, Workshops und in meinen Artikeln verbinde ich meine Leidenschaft für die Vermittlung von Wissen mit meiner kreativen Liebe zum gesunden Kochen. Besuch mich gerne auf meiner Seite gesundheitmitannabell.de!

Pfeil Dünn Links Zurück Weiter Pfeil Dünn Rechts

Hinterlasse ein Kommentar