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Kohlenhydrate und der Darm

Kohlenhydrate und der Darm

Kohlenhydrate und der Darm

Seit ein paar Jahren erhält der Darm und seine Gesundheit in der Wissenschaft immer mehr Aufmerksamkeit. Kohlenhydrate spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Mit ihrem Bestseller Darm mit Charme hat die Ärztin Giulia Enders seit 2014 mit dafür gesorgt, dass das Tabuthema „Darm“ interessant für uns alle wird. Ein sehr empfehlenswertes Buch, das eine Vielzahl aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse mit einer Portion Humor beleuchtet.

Warum Kohlenhydrate eine so große Rolle für den Darm und seine Bewohner spielen, erfährst du in diesem Artikel! Ich kann schon jetzt vorwegnehmen, dass du Low-Carb-Diäten nach diesem Artikel gerne aus deinem Leben streichen kannst.


Darmbakterien, unsere Freunde

Leider lernen wir oft von klein an, dass Bakterien nicht gut sind und das kann man so per se nicht sagen. In unserem Darm siedeln sich ab dem Zeitpunkt unserer Geburt Milliarden von Bakterien an. Sie bilden die sogenannte Darmflora und sind für uns lebenswichtig. Für ungefähr 70% unseres Immunsystems sind unsere Darmbakterien verantwortlich – ist das nicht unglaublich?

Natürlich gibt es auch ungesunde Bakterien, Viren und Keime, die in den Darmtrakt gelangen können. In der Regel weiß der Körper sich aber zu helfen, wenn mehr gute Bakterien vorherrschen, die uns bei der Bekämpfung der schlechten unterstützen.

Macht es für dich an dieser Stelle nicht auch Sinn, die guten Bakterien in uns bei ihrer wertvollen Arbeit zu unterstützen? Genau jetzt kommen die Kohlenhydrate in Form von Ballaststoffen ins Spiel. Denn sie sind die Nahrung für unsere Freunde, die Darmbakterien.


Kohlenhydrate in Form von Ballaststoffen

Auch Ballaststoffe haben in unserem modernen und hektischen Lifestyle einen eher verstaubten Ruf. „Vollkorn“ hört sich für viele nicht wirklich sexy an und wird oft mit Verzicht auf Genuss in Verbindung gesetzt. Das muss so nicht sein, denn wir bei FabFoods arbeiten zum Beispiel mit vollwertigen Rohstoffen, wie Haferflocken, die super lecker und reich an Ballaststoffen sind.

Es sind gerade die nicht löslichen Ballaststoffe, die vom Körper unverdaut ausgeschieden werden, die das Lieblingsessen unserer guten Darmbakterien sind. Mit jeder Mahlzeit, die Ballaststoffe enthält, förderst du das Wohlbefinden deiner guten Darmbakterien.

Besteht dein tägliches Essen hauptsächlich aus Weißmehl-, Milch-, und Fleischprodukten, machst du deiner Darmgesundheit langfristig keinen guten Dienst. Denn diese Produkte enthalten keine Ballaststoffe und fördern das Wachstum von schlechten Bakterien, die dein Immunsystem schwächen und Krankheiten begünstigen können.

Es muss auch nicht 100 Prozent Vollkorn von null auf hundert sein. Kleine Schritte sind sehr wertvoll und empfehlenswert. Wenn du keine Ballaststoffe gewohnt bist, dann könnte ein Zuviel davon von starken Blähungen, Verstopfung oder anderen Beschwerden begleitet werden. Grundsätzlich gilt für mich als ganzheitliche Gesundheitsberaterin immer, dass Balance der Schlüssel zur Gesundheit ist. Vorausgesetzt du bist gesund und musst aufgrund von Allergien, Hormonstörungen oder anderen Unverträglichkeiten Produkte nicht strikt meiden.


Beispiele ballaststoffreiche Ernährung

Neben den nicht löslichen Ballaststoffen gibt es auch lösliche, die vom Körper verstoffwechselt werden. Dazu zählt unter anderem das Pektin aus dem Apfel. Nicht umsonst sagt man schon lange, dass ein Apfel am Tag den Doktor fern hält. Denn unsere guten Darmbakterien genießen das Pektin in den Äpfeln sehr und wie du jetzt weißt stärkst du dein Immunsystem, wenn du auf deine Darmflora achtest.

Auch Inulin ist ein ganz besonderer präbiotischer Ballaststoff, den du mehr in deine Mahlzeiten für das Wohlbefinden deiner Darmbakterien einbauen kannst. Inulin ist zum Beispiel enthalten in Chicorée, Zwiebeln, Artischocken, Topinambur, Löwenzahn und Pastinaken. Vielleicht klingen diese Lebensmittel etwas exotisch für dich, aber gesundheitlich betrachtet sind sie sehr wertvoll. Im Reformhaus kannst du auch natürliche Inulin-Präparate bekommen, die du allerdings vorsichtig dosieren solltest.

Je natürlicher und vielfältiger deine tägliche Ernährung ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass deine Darmbakterien sich wohlfühlen. Mit Hülsenfrüchten, Getreide und stärkehaltigem Gemüse kannst du deine Darmgesundheit in jedem Fall positiv beeinflussen!

Diesen Artikel hat unsere Kooperationspartnerin Annabell Makowski geschrieben. Sie ist ausgebildete Gesundheits- und Darmberaterin und unterstützt dich gerne auf deinem Weg zu mehr Wohlbefinden und Darmgesundheit! Melde dich bei Fragen gerne bei ihr:


ANNABELL MAKOWSKI
GESUNDHEITSBERATERIN (IHK)
UND FOODBLOGGERIN

Annabell Makowski

Ich bin freiberufliche Gesundheitsberaterin (IHK) und Foodbloggerin aus Düsseldorf und vermittle ganzheitliches Wissen über gesunde Ernährung und den Körper in ganz Deutschland. Dabei liegt mein Fokus auf den individuellen Bedürfnissen meiner Kundinnen und Kunden. In privater Beratung, Workshops und in meinen Artikeln verbinde ich meine Leidenschaft für die Vermittlung von Wissen mit meiner kreativen Liebe zum gesunden Kochen. Besuch mich gerne auf meiner Seite gesundheitmitannabell.de!

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